Evaluation und ihre Methoden
In der Regel wird bei Evaluationen ein Methodenmix angewendet. Einige Beispiele dafür sind: Interviews (Face to Face, Telefon), Fragebogen, Feldbeobachtung, Fallstudien, Qualitative Inhaltsanalyse, Materialanalyse etc.
Es werden interne sowie externe Datenquellen genutzt, vorhandene Datenquellen wie z.B. die interne Datenerfassung werden berücksichtigt und müssen somit nicht noch einmal erhoben werden. Außerdem geben sie einen Einblick, was vor Evaluationsbeginn war, da während der Evaluation meist nur die aktuellen Daten erhoben werden können.
Die von Studien bekannten Gütekriterien Objektivität, Reliabilität und Validität stehen bei der Evaluation nicht mehr im Vordergrund.
- Oftmals werden durch den hohen Praxisbezug individuelle Instrumente nur für eine Evaluation erstellt und können somit nicht (bzw. nur mit zeitlichem und finanziellem Aufwand) auf die Gütekriterien überprüft werden.
- Kommunikation, Intervention, Transparenz und Relevanz sind jene Kriterien, die bei einer Evaluation einen sehr hohen Stellenwert einnehmen.
- Evaluationen stellen nicht den Anspruch der Übertragbarkeit auf eine Grundgesamtheit, sondern es wird ein Anlassfall genauer betrachtet.
Bei einer Evaluation werden meist sowohl quantitative als auch
qualitative Daten erhoben. Wichtig bei der Erstellung eines Instruments ist es, schon an die Möglichkeiten und Grenzen der Auswertung zu denken. So sind qualitative Methoden durch die aufwendigere Auswertung mit höheren Kosten verbunden, quantitative Methoden zeichnen dafür oft nur ein unvollständiges Bild. Wichtig ist es, hier gemeinsam einen Mittelweg zu finden.
qualitative Daten erhoben. Wichtig bei der Erstellung eines Instruments ist es, schon an die Möglichkeiten und Grenzen der Auswertung zu denken. So sind qualitative Methoden durch die aufwendigere Auswertung mit höheren Kosten verbunden, quantitative Methoden zeichnen dafür oft nur ein unvollständiges Bild. Wichtig ist es, hier gemeinsam einen Mittelweg zu finden.