Improve – Impulsprogramm Vorarlberg

AuftraggeberIn: eVoris - soziale Dienstleister Vorarlberg gGmbH

Projektbeschreibung
Die Organisationen der Sozialwirtschaft in Vorarlberg sind zunehmend neuen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ausgesetzt. Die veränderte Rechtslage im Bereich der Beschaffung von sozialen Dienstleistungen hat große Auswirkungen
auf die Sozialwirtschaft (insb. die Beschäftigten) aber auch auf die öffentliche Hand (Bund, Land und Gemeinden), die Qualität der sozialen Dienstleistungen und die BürgerInnen, die diese Leistungen in Anspruch nehmen.

Im Bereich der Arbeitsmarktpolitik werden die Regelungen des Bundesvergabegesetzes (BVergG) zu einem großen Teil bereits angewandt. Durch den Preisdruck werden bestehende und künftige Arbeitsverhältnisse in der Sozialwirtschaft unmittelbar und nachhaltig beeinflusst: Die Reduktion von freiwilligen Sozialleistungen bis hin zum Abschluss von unsicheren sozialen Beschäftigungsverhältnissen sind die Konsequenz. Mit diesen Vergaberegeln wird auch direkt auf die Qualität der Leistungen Einfluss genommen. Bei der Beschaffung selbst stehen aber häufig eher kostensenkende denn qualitative Aspekte im Vordergrund.

Die Neuregelung der Beschaffungsprozesse für andere soziale Dienstleistungen steht in Vorarlberg noch aus.

Im Zuge dieser Neugestaltung bedarf es daher des Know-how und Interessenaustausches zwischen den Organisationen der Sozialwirtschaft und der öffentlichen Hand. Einerseits geht es um die Sicherung von Arbeitsverhältnissen bzw. die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Beschäftigten der Sozialwirtschaft, die Sicherung sozialer Dienstleistungen und die Interessen der BürgerInnen nach Qualität, andererseits auch um die Berücksichtigung der Anforderungen des Wettbewerbssystems.




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